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Olympus Photography Playground
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Hoffnung
Zu hoffen, dass am Ende alles gut wird. Hoffen, der großen Liebe endlich zu begegnen. Hoffen auf eine bessere Welt, in der alle Kinder genug zu essen haben und das Recht auf Bildung. Hoffen, endlich den Durchbruch zu erlangen. Aber auch hoffen, dass das Wetter das nächste Wochenende schön wird, wenn man auf das Festival fährt. Hoffnung ist ein Lebenselexir. Hoffnung ist vielfältig. Klein und groß. Für viele bedeutend oder nur für den Einzlnen. Vielleicht auch nur für den Moment.
Letztes Jahr habe ich bei 48 Stunden Neukölln Martin Voorbij kennengelernt. Er ist der Initiator von „Show your hope„, einer mobilen globalen Wanderausstellung zum Thema Hoffnung. Martin ist eigentlich ein Geschichtenerzähler. Und er kennt sie alle. Zum Beispiel die Geschichte des iranischen Illustrators, der nichts sehnlicheres hofft, als dass er in seiner Heimat frei leben und seine Meinung äußern kann. Oder meine Geschichte.
„Show Your Hope – The World In Berlin“ heißt die Ausstellung, die derzeit noch im Tacheles vom 7. Juli bis 17. Juli 2011 zu sehen ist. Und ich bin froh und stolz, mit meinem Bild ein Teil dieses schönen Projektes zu sein. Wer noch die Chance hat, sollte mal vorbei schauen, bevor sie weiter auf Reisen gehen.
Veröffentlicht unter Balkonpflanze, Photosythese
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Luxusprobleme
Ich fasse zusammen: Der Plan war es, dass ich mich mit einem Freund treffe. Nach Absage dachte ich mir, ich könnte dann doch endlich meinen Flur fertig malern. Auf dem Weg nach Hause wollte ich mir noch ein Brötchen kaufen, als mir beim Vorbeigehen am Schuhgeschäft einfiel, dass ich doch auch Schuhe brauche. Da kein 100% Yeah-Schuh dabei war, stoppte ich im Klamottengeschäft nebenan und habe eine Traumhose gefunden. Nur nicht in der Traumfarbe. Deswegen nicht gekauft, weil ich ja online noch mal schauen kann. Mittlerweile hatten die Bäcker bereits geschlossen. Hose und Schuhe habe ich keine. Es ist spät. Lust zum malern habe ich auch nicht mehr. Hach.
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All Night, On The Beach Till The Break Of Dawn
14 Tage. 2 Meere. 1 amerikanische Hochzeit. 1 Travelpartner deluxe und viele Freunde. 3 Flüge, 3 Autos, 1 Fahrrad und 4 Boote. 6 Strände und 4 Pools. 3 traumhafte Sonnenuntergänge. 1 kubanische Zigarre und Bourbon. 10 Lachanfälle. Viele Alligatoren, Fische, Katzen und Squirrels. Manchmal auch ein Hahn. Springende Delphine. Unendlich viele Sandkörner, Sonnenstrahlen, Palmen und Mangroven. Hemmingway. Beindruckende Erlebnisse und Impressionen. Aufgesaugt. Mitgenommen. Fernweh. Wieder Blut geleckt.
Atlanta, Key West, Florida Keys, Everglades, Miami Beach.
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The Pressure of the Day, Simply Melt Away
Die Zeit nutzen zwischen Gewitterregen und Gewitterregen. Rauf aufs Rad. Doch schon wieder Drama am Himmel, kann nicht warten. Der Chef öffnet die Schleusen. Regen wie die Sinnflut. Nicht A-N-N-A. Pitsch patsch, klatsch nass. Fahre weiter. Und dann kommt man irgendwann an und schaut in Briefkasten. Und findet darin eine Postkarte und Musik von Menschen, die an einen denken. Ohne zu fragen. Ein Gruß zwischendurch und einfach so aus der Heimat. Und ein Gruß von nebenan. Dinge werden bedeutungslos. Andere gewinnen. Es tut gut.
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Plagiat? Man muss das differenziert betrachten.
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Jazz Lyrik Prosa
Das war es, mein Wochenende: ein bisschen Jazz – ein bisschen Lyrik – und ein bisschen Prosa. Alles in einer guten Mischung zusammengeworfen. Seele gestreichelt und ausbaumeln lassen. Tief ein- und durchgeatmet. Rausgelassen und reingezogen. Rhythmus gefühlt, Melodie gefunden, dann einfach improvisiert und laufen lassen. Auf Wesentliches besonnen und Schönheit gesehen – und vor allem gefühlt. Batterien aufgeladen. Weiter geht’s.
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Die Reise zum Nil – Falafel in Kreuzberg
Obwohl ich im Nil nicht zum ersten Mal Falafel esse, hat es mir dieses Mal besonders gut geschmeckt, wobei es die anderen Male auch wirklich lecker war. Vielleicht waren es auch die gefühlt ersten Sonnenstrahlen, die uns einen Vorgeschmack auf den kommenden Frühling geben. Die Falafel ist wirklich sehr gut gewürzt und es wird mit den kleinen Bällchen im Brot auch nicht gespart. Auch die Soße ist lecker und ausreichend. Fazit: absolut empfehlenswert. Da nehme ich auch ein bisschen Warten in Kauf.
Veröffentlicht unter Special: Die Beste Falafel Berlins
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Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Hermann Hesse




















